Es kommt ein Kind/Jugendliche an die Einsatzschule mit der Diagnose Diabetes Typ 1
Was ist zu tun?
Wenn im Klinikum Kassel bei einer Schülerin oder einem Schüler Diabetes Typ 1 festgestellt wird, unterschreiben die Eltern innerhalb der ersten vier Behandlungstage eine Schweigepflichtsentbindung, die einen Informationsaustausch zwischen dem Klinikpersonal, den Lehrkräften der Mönchebergschule (üBFZ), der Stammschule und den beteiligten Beratungs- und Förderzentren austauschen dürfen.
Es erfolgt eine Meldung per E-Mail an die Fachberaterin für chronische Erkrankungen (Funda Küllmer) und an die Klassenlehrkraft über die Poststelle der Stammschule des betroffenen Kindes.
Die Klassenlehrkraft soll schnellstmöglich die BFZ-Lehrkraft der Stammschule (rBFZ) informieren nach Absprache mit ihr (innerhalb von 10 Tagen bzw. bevor die Schülerin oder der Schüler aus dem Klinikum entlassen wird) zu einem Runden Tisch einladen: Erziehungsberechtigte, rBFZ-Lehrkraft der eigenen Schule, Klassenlehrkraft, Sportlehrkraft, ggf. weitere Lehrkräfte des Klassenteams und Hort- oder Betreuungspersonal.
Vor dem Runden Tisch tauscht sich die rBFZ-Lehrkraft mit der Klassenlehrkraft und der Schulleitung aus und es erfolgt ein telefonischer Austausch mit der Fachberaterin (bei Bedarf nimmt die Fachberaterin am Runden Tisch teil).
Beim Runden Tisch verwendet die rBFZ-Lehrkraft einen Handlungsplan (siehe BFZ-Wiki), um mit den Erziehungsberechtigten Vereinbarungen zu treffen.
In der Regel erfolgt keine BFZ-Meldung!